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SCHMERZTHERAPIEZENTRUM |
Erfahrung schon seit 1983
Für
Mitglieder
gesetzlicher Krankenkassen
bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V
Rehabilitationsbehandlungen
an und für
Patienten mit privater
Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt.
Die Klinik ist auch beihilfefähig.
HANDGELENKSCHMERZEN
weiterer Suchbegriff:
chronische Schmerzen im Handgelenk
Handgelenkschmerzen können vielerlei Ursachen haben. Der besseren Übersicht wegen teilen wir diese in drei Gruppen ein:
Handgelenkschmerzen, die auf eine Eigenerkrankung zurückzuführen sind.
Hier wäre an erster Stelle die
Arthrose zu
nennen, eine vorwiegend degenerative
Handgelenkschmerzen bei
Gelenkentzündung (Arthritis)
infolge
einer Systemerkrankung.
Meist sind dabei mehrere Gelen
ke betroffen. In
dieser Gruppe dürften rheumatische bzw. rheumatoide
(= rheumaähnliche)
Ursachen dominieren.
Bei der primär chronischen
Polyarthritis
(PcP), auch rheumatoide Arthritis oder
Polyarthr
itis rheumatica genannt, handelt es sich um
chronische, unterschiedlich fortschreitend verlaufende, entzündliche,
destruierende
(= mit Zerstörung
einhergehenden)
Gelenkerkrankungen mit
Beteiligung aller Gelenkstrukturen. Es besteht eine Tendenz zur
Bewegungseinschränkung bis zur Ankylosierung
(= vollständige Gelenksteife),
aber auch zum Stabilitätsverlust der Gelen
ke, Beteiligung von Sehnenscheiden (Tenosynovitis)
und Sehnen mit entsprechenden Folgezuständen. Vor allem in Gelenknähe kommt es zu
Bildung von Rheumaknoten unter der Haut. Typisch sind auch Muskelatrophien
(= Verringerung der Muskelmasse),
vor allem im Bereich des Han drückens.
Im Jugendalter können
Handgelenkschmerzen im Rahmen einer
systemischen juvenilen
chronischen Arthritis (Still Syndrom) auftreten,
eine meist symmetrisch verteilte Polyarthritis
(=
Entzündung
in mehreren Gelenken).
Begleitende Krankheitszeichen sind Fieber, Milz- und Lebervergrößerung sowie
Lymphknotenschwellungen.
Auch die Schuppenflechte (Psoriasis) kann
zu Schmerzen im Handgelenk führen. Bei der
Arthritis psoriatica handelt es sich um
eine fortschreitende, gelenkzerstörende Erkrankung, bevorzugt an
Händen und
Füßen.
Bei oder nach
Infektionskrankheiten (z.B. Masern, Mumps,
Röteln, Windpocken) kann es ebenfalls zu Schmerzen im Handgelenk kommen, die sog.
parainfektiöse reaktive Arthritis.
Schließlich können Handgelenkschmerzen auch im Rahmen der Gicht-Erkrankung
auftreten, die sog. Gichtarthritis
oder Gelenkgicht.
Andere
Handgelenkschmerzen
Meist vorübergehend nach Verletzungen (Fraktur, Prellung, Zerrung, Quetschung, Verbrennungen,….),
auch nach Überlastungen und Verschleiß (Sport, Musizieren, schwere körperliche
Arbeit,…). Auch Ganglien
(= gallerthaltiges Gebilde an Gelen
ken und oberflächliche Sehnen des Han
d- und Fußrüc
kens)
können zu
Handgelenkschmerzen
führen. Heftige
Handgelenkschmerzen
treten
häufig im Rahmen eines Morbus Sudeck
(CRPS
Typ I bzw.
komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ I)
oder selten als einziges Symptom bei einer
Borreliose
auf.
Schließlich ist noch erwähnenswert, daß auch eine
Styloiditis
(= En
tzündung des Griffelfortsatzes)
zu
Handgelenkschmerzen
führen kann, ebenso die Lunatumnekrose, auch als
Morbus
Kienböck oder Mondbeintod
bezeichnet (= Absterben des Mondbeins).
Schmerztherapie bei Handgelenkschmerzen:
Nicht selten verbleiben trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung weiterhin Handgelenkschmerzen, so daß dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt sind. Oft sind diese bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach den Schmerzen und deren Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten. Länger bestehende Handgelenkschmerzen erfordern praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die i.d.R. nur in spezialisierte Zentren bzw. Schmerzkliniken angeboten werden können. Bei Handgelenkschmerzen sind dies:
Information über die Erkrankung
Medikamentöse Behandlung ((u.a. Analgetika (= Schmerzmittel), schmerzlindernde Psychopharmaka, auch als Infusionen, individuell ausgetestet)
Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden, evtl. auch kontinuierlich mit Katheter
Akupunktur
TENS-Therapie (schmerzlindernde elektrische Ströme, die von einem kleinen tragbaren Gerät abgegeben werden)
Physiotherapie (Krankengymnastik und Anwendungen) bei Funktionseinbußen
Psychologische Therapieverfahren (bes. Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining)
Therapeutische
Lokalanästhesie
(= Behandlung
mit einem örtlichen
Betäubungsmittel)
bei
Handgelenkschmerzen:
Bei anhaltenden Schmerzen sollten rechtzeitig alternative Methoden
eingesetzt werden. Eine sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs-
oder Suchtpotential, ist die therapeutische
Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel
(z.B. Bupivacain) in Form von örtlichen Betäubungen und
Nervenblockaden. Dabei wird das schmerzhafte Gelenk wiederholt (stationär
bei uns zwei mal täglich) großzügig perikapsulär
(= um die Gelenkkapsel herum)
infiltriert.
Das schmerzhafte Gelenk kann auch mit "Zeel®" umspritzt werden, was manchen
Patienten mit "homöopathischer" Grundeinstellung sehr entgegen kommt.
Als nächst höhere Therapiestufe kommt bei anhaltenden
Handgelenkschmerzen eine vorübergehende (über ca. 12-16 Tage),
kontinuierliche Blockade* des Plexus brachialis
(= Armnervengeflecht) zum Einsatz. Da der Plexus brachialis reich an vegetativen
(= das unwillkürliche Nervensystem betreffenden)
Nervenfasern ist, tritt neben der nozizeptiven (= die
Schmerzreizleitung betreffenden) Hemmung auch eine ausreichende
Sympathikolyse (= gefäßerweiternde Wirkung)
ein.
Bei herabgesetzter Lokalanästhetika-Konzentration (z.B. 10 bis 15 ml
Bupivacain, 0,1 bis 0,15%) bleibt die Motorik
(= Muskelkraft) erhalten, so daß begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen
möglich sind.
Die Methode kann zeitgleich auch beiderseits durchgeführt werden, aus
Sicherheitsgründen sollte bei repetitiver Applikation
(= wiederholter
Einzelverabreichung) diese
alternierend
(= im Wechsel)
erfolgen.
Eine weitere Therapiemöglichkeit wären auch wiederholte Stellatumblockaden
(= Blockaden des
Ganglion stellatum, eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich)
in gehäufter Abfolge, optimal in kontinuierlicher Form mit Katheter*.
* Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird ein dünner Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht "aufgeschnitten" werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die auf eine verminderte Blutversorgung, auf entzündliche (z.B. Arthritis) oder auch degenerative (z.B. Handgelenksarthrose) Prozesse zurückzuführen sind, sehr hilfreich ist, denn eine gute Durchblutung wirkt entzündlichen und degenerativen Schmerzursachen kausal (= ursächlich) entgegen.
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Welche Vorteile bietet eine
Schmerzbehandlung im
SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Bad Mergentheim?
Große Erfahrung, in der Klinik werden schon seit 1983 aus-schließlich Patienten mit chronischen Schmerzen behandelt.
Für gesetzlich versicherte Patienten werden nach § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitations- und für Privatpatienten (auch Beihilfe) Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten.
Hohe fachliche Kompetenz, die Klinik bzw. der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer für das Fachgebiet "Spezielle Schmerztherapie", 1 Jahr Anästhesie sowie 18 Monate Physikalische und Rehabilitative Medizin.
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Aktualisiert: >14.11..2008</> kusb&
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